×

Unternehmenskommunikation: 0781 472-8300

Kontrast:
Seitenzoom:
aA

„Agenda 2030“ | Aktuelles Aktueller Artikel

Ortenau Klinikum in Offenburg: Neubau des Zentral-OP-Bereichs geht zügig voran

Richtfest nach nur acht Monaten Bauzeit / Moderne Operationssäle entstehen / Linksherzkathetermessplatz verbessert Versorgung bei akutem Herzinfarkt

Im ersten Obergeschoss des Neubaus, in dem die OP-Säle Platz finden werden: (v.l.n.r.) Architekt Christian Scheufler (LUDES Architekten), Architekt Götz Bartels (LEIMBACH + BARTELS architekten GmbH), Andreas Steilen, Technischer Leiter Betriebstechnik (Ortenau Klinikum Offenburg – Kehl), Oberbürgermeister Marco Steffens, Harald Schweizer, Leiter Bauwesen (Ortenau Klinikum Offenburg – Kehl), Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller und Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger (Ortenau Klinikum Offenburg – Kehl). Bild: Ortenau Klinikum

Der Ausbau des Zentral-OP-Bereichs des Ortenau Klinikums in Offenburg geht zügig voran. Die Klinik wird an ihrem Standort am Ebertplatz voraussichtlich ab Frühjahr 2022 über einen neuen, modernen Zentral-OP-Bereich verfügen. Rund acht Monate nach dem ersten Spatenstich konnten Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller, Oberbürgermeister Marco Steffens, Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger sowie Vertreter der beteiligten Planungsbüros und Bauunternehmen und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OP-Teams der Klinik heute (25. Juni 2021) das Richtfest für den neuen Zentral-OP-Bereich feiern.

„Wir freuen uns, dass wir unsere Klinik in Offenburg mit dem Neubau des Zentralen-OP-Bereichs zukunftssicher für die kommenden Jahre machen und beste Voraussetzungen für eine erstklassige Patientenversorgung bis zur Inbetriebnahme des Klinikneubaus in Offenburg gewährleisten können“, betonte Keller. Der Ortenau Klinikum-Geschäftsführer dankte allen Beteiligten für den sehr schnellen Baufortschritt sowie die hervorragende Arbeit und wünschte den weiteren Bauarbeiten einen guten und erfolgreichen Verlauf.

Oberbürgermeister Steffens betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Bauprojekts: „Der Zentral-OP eines Klinikums ist eine wichtige Infrastruktur, die voll funktionsfähig sein muss bis zum letzten Tag. Deshalb ist diese Investition jetzt so wichtig, auch wenn wir uns freuen, in knapp zehn Jahren in Offenburg einen modernen Klinik-Neubau in Betrieb nehmen zu können.“ Auch Verwaltungsdirektor Halsinger freute sich über den schnellen Baufortschritt: „Unsere Klinik wird in wenigen Monaten über einen hoch modernen Zentral-OP verfügen, der für die kommenden Jahre eine Patientenversorgung auf dem höchsten Niveau aktueller Standards gewährleistet.“

In dem neuen Zentral-OP-Bereich, der direkt an das Hauptgebäude der Klinik angebunden wird, sollen insbesondere die neuen modernen Operationssäle im ersten Obergeschoss Platz finden. Außerdem wird in dem Neubau ein Linksherzkathetermessplatz mit kardiologischer Funktionsdiagnostik im Erdgeschoss eingerichtet, der erstmals am Ortenau Klinikum in Offenburg etabliert wird. Das Ortenau Klinikum will damit die Patientenversorgung im Raum Offenburg bei akutem Herzinfarkt weiter verbessern.

Der bisherige OP-Bereich der Klinik wird künftig für die erforderlichen OP-Nebenflächen sowie für Aufwach- und Intermediatecare-Bereiche (IMC) umgebaut und weitergenutzt. Der neu geplante Aufwachraum bietet zehn Plätze für Erwachsene. Zwei gesonderte Aufwachplätze stehen darüber hinaus für Kinder zur Verfügung und bieten Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder nach einer Operation zu betreuen.

Am Standort Ebertplatz des Ortenau Klinikums in Offenburg werden jährlich über 9.000 Operationen durchgeführt – Tendenz steigend. Den Zentralen-OP-Bereich einschließlich Herzkatheterlabor kann die Klinik voraussichtlich im März 2022 in Betrieb nehmen. Das Großprojekt ist Teil der umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen am Klinikstandort Ebertplatz. Mit den im Rahmen des „Modell Landrat“ vom Kreistag beschlossenen Maßnahmen gewährleistet das Ortenau Klinikum die qualitativ hochwertige Patientenversorgung in Offenburg bis zur Inbetriebnahme eines Klinikneubaus im Jahr 2030. Weitere Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen sind insbesondere der bereits abgeschlossene Ausbau der Zentralen Notaufnahme. Insgesamt sind Investitionen von rund 36 Millionen Euro vorgesehen.