Agenda 2030 –
Zukunftsplanung für das Ortenau Klinikum
Exzellente Patientenversorgung – auch in Zukunft Arbeitsplätze erhalten – qualifiziertes Personal gewinnen Wirtschaftlichkeit gewährleisten –
Fördermittel sichern
Optimale Klinikstrukturen –
Vorraussetzung für exzellente Medizin

Ortenau Klinikum in Kehl arbeitet künftig mit hochmodernem CT

Gerät bringt auch Vorteile für eine effiziente und gute Notfallversorgung – Neustrukturierung des Leistungsspektrums im Rahmen des Modell Landrat/ Agenda 2030

Kehl, 21. Dezember 2018 – Ein neuer, hochmoderner Computertomogaph (CT) steht dem Ortenau Klinikum in Kehl ab Anfang nächsten Jahres zur Behandlung seiner Patienten zur Verfügung. Die Klinik hat das neue Gerät im Zusammenhang mit der Neustrukturierung seines Leistungsangebotes und dem Umzug der Orthopädie vom Standort Gengenbach an den Standort Kehl angeschafft.

„Die Computertomographie ist unser wichtigstes bildgebendes Verfahren und aus dem klinischen Alltag nicht mehr wergzudenken“, betont Professor Dr. Jörg Laubenberger, Chefarzt der Radiologie am Ortenau Klinikum in Offenburg. Wenn die Kehler Klinik im kommenden Jahr Teil des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl wird, wird der Radiologe auch den neuen CT betreiben. „Das neue leistungsstarke Gerät in Kehl liefert sehr präzise Einblicke und ermöglicht eine detailgenaue Diagnostik, die ein großer Vorteil bei der Entscheidungsfindung des Arztes ist.“, so Professor Dr. Laubenberger. Die Patienten profitierten vor allem von der sehr hohen Qualität der Bilder und damit einer größeren Sicherheit bei der Diagnose. Darüber hinaus sei die Strahlendosis geringer und das neue Gerät biete einen höheren Patientenkomfort. „Vor allem auch für eine effiziente und gute Notfallversorgung am Ortenau Klinikum in Kehl ist das schnelle und präzise Verfahren ein großer Gewinn“, so Professor Dr. Laubenberger.

Freuen sich über den neuen, hochmodernen CT am Ortenau Klinikum in Kehl: (v.l.) Dr. Stefan Hambrecht, Chefarzt der Inneren Medizin am Ortenau Klinikum in Kehl, Professor Dr. Jörg Laubenberger, Chefarzt des Radiologischen Instituts am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl, Julia Vogel, Leitende Medizinisch-technische Radiologieassistentin am Ortenau Klinikum in Kehl, Mathias Halsinger, Verwaltungsdirektor Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl. © Ortenau Klinikum

Die Computertomographie basiert auf der rechnergestützten Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen, um ein überlagerungsfreies, zwei- oder dreidimensionales Bild zu erzeugen. Bei der Untersuchung umkreist eine Röntgenröhre den Patienten in gewissem Abstand und sendet gleichzeitig ein dünnes Röntgenstrahlenbündel aus. Der Röhre gegenüber liegen ein oder mehrere Detektorreihen. Dadurch können Körperorgane in jeder Schicht aus verschiedensten Richtungen aufgenommen werden. Aus den zahlreichen Messwerten errechnet das Gerät überlagerungsfreie Querschnittsbilder der untersuchten Körperregion.

Die Messzeit jeder Körperregion beträgt dabei nur wenige Sekunden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und für den Patienten unkompliziert. Das Verfahren ist besonders geeignet zur Diagnostik des Gehirns, des Skeletts, der Lunge sowie der Bauchorgane. Als schnelle und umfangreiche Untersuchung ist die CT auch besonders für die Traumamedizin für Unfallopfer oder für die Untersuchung Schwerkranker geeignet.

Eine Besonderheit des Gerätes in Kehl ist eine integrierte Vorrichtung zur Injektion von Kontrastmitteln, die bei einigen Aufnahmen benötigt werden. In dieser Ausstattung ist das Gerät in Deutschland laut Aussage des Herstellers erstmals installiert worden.

Für den neuen CT am Ortenau Klinikum in Kehl hat der Klinikverbund rund 250.000 Euro investiert.

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