Agenda 2030 –
Zukunftsplanung für das Ortenau Klinikum
Exzellente Patientenversorgung – auch in Zukunft Arbeitsplätze erhalten – qualifiziertes Personal gewinnen Wirtschaftlichkeit gewährleisten –
Fördermittel sichern
Optimale Klinikstrukturen –
Vorraussetzung für exzellente Medizin

Ortenau Klinikum stellt Jahresbilanz 2016 vor

Auch 2016 deutlicher Patientenzuwachs/ Strukturveränderungen eingeleitet, um Bilanzergebnis positiv zu gestalten

Offenburg, 26. September 2017 – Für das Ortenau Klinikum ist das Jahr 2016 in der stationären Patientenversorgung erneut ein Rekordjahr. Über 78.700 stationäre Patienten versorgte der viertgrößte kommunale Klinikverbund in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr. Das sind rund 1.500 Patienten mehr als noch im Jahr zuvor (2015: 77.224). Diese Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2016 hat Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller heute in der Sitzung des Krankenhausausschusses des Ortenaukreises vorgestellt.

„Die Entwicklung der Patientenzahlen zeigt das große Vertrauen der Menschen in unsere Leistungen“, sagte Keller. „Unsere Kernaufgaben erfüllen wir mit sehr großem Erfolg. Fast 90 Prozent aller Menschen im Ortenaukreis, die eine stationäre Krankenhausbehandlung benötigen, gehen dafür in eines unserer Häuser.“ Der Leistungszuwachs konnte erneut zu einem großen Teil durch die hohe Motivation und das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ortenau Klinikums erreicht werden, betonte Keller.

Als wichtigster Arbeitgeber im Ortenaukreis beschäftigte das Ortenau Klinikum im vergangenen Jahr rund 5.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch 2016 bildete der Klinikverbund mit seinen drei Bildungszentren für Gesundheits- und Pflegeberufe und seiner Beteiligung am Ökumenischen Institut für Pflegeberufe in der Ortenau wie auch in vielen anderen Klinikbereichen weit über 400 Auszubildende aus.

Gestiegen ist 2016 mit rund 367 Millionen Euro erneut der Jahresumsatz. 2015 waren es 354 Millionen Euro. Wermutstropfen der Jahresbilanz ist das Bilanzergebnis von rund minus sieben Millionen Euro, das teilweise durch Einmal- und Sondereffekte im Rückstellungsbereich gekennzeichnet ist. Mit Blick auf dieses Ergebnis betonte Keller, dass die Kreisgremien mit den im ersten Halbjahr eingeleiteten Strukturveränderungen im Rahmen der „Agenda 2030“ bereits rechtzeitig und umfassend gegengesteuert hätten. „Diese umsichtige und kluge Politik ermöglicht uns, die Zukunft des Ortenau Klinikums aktiv zu gestalten. Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Geschäftsführer.

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Zukunft des Ortenau Klinikums sieht Keller in den Investitionen. So habe der Klinikverbund auch 2016 viel Geld in bedeutende Projekte investiert, die unmittelbar der guten Patientenversorgung im Landkreis zu Gute komme. Beispielhaft nannte Keller den Ausbau des neuen Bettenhauses Süd am Ortenau Klinikum in Lahr (Gesamtinvestition: rd. 21 Millionen Euro), die Sanierung und Erweiterung des OP-Bereiches am Ortenau Klinikum in Oberkirch (Gesamtinvestition: rd. 1,5 Millionen Euro) und den letzten Abschnitt der Gesamtsanierung des Ortenau Klinikums Wolfach (Gesamtinvestition: rd. 16 Millionen Euro).

„Das Ortenau Klinikum ist dank der hohen Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weitsichtiger, verantwortungsvoller Entscheidungen der Kreispolitik in den vergangenen Jahren für die Zukunft gut aufgestellt. Auch wenn das vom Bund verursachte Problem der strukturellen Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Deutschland weiterhin besteht, kann das Ortenau Klinikum in den nächsten Monaten mit klugen Maßnahmen agieren und deshalb zuversichtlich in die Zukunft blicken“, betonte der Klinik-Geschäftsführer mit Bezug auf das Bilanzergebnis 2016.

Hier finden Sie den kompletten Geschäftsbericht und die Kennzahlen des Ortenau Klinikums als PDF-Download

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